Match-Verlauf — Match-Detail
größter Overkill: Nanoblack (113 dmg) · Kills in der Luft: 34 · mutigster Kill: Nanoblack (4 HP)
Match-Fazit: Entscheidend war KSTs Wechsel von früher Defensive zu einer 11-Kill-Serie ab Sekunde 72 und seine Fähigkeit, Doskoks späte Gleichstände zu beantworten. Der Stinger baute den Vorsprung auf, die Bio Rifle stabilisierte das Finish, und KST gewann 30:26 vor Nanoblack.
Menschen vs. Bots
Der Krieg der Lager: wie viele Kills in jede Richtung zwischen Menschen und Bots fielen. Verrät, wer den Krieg der Spezies wirklich gewonnen hat. bester Mensch KST (32 Kills) vs. bester Bot Nanoblack (29 Kills).
MVP ist KST für den 30-Punkte-Sieg und die 11-Kill-Serie; den Revenge-Preis bekommt Doskok mit 12 direkten Vergeltungskills. Nanoblack erhält die First-Blood-Ehre und Walldodge Sonderlob dafür, KSTs längste Serie beendet zu haben.
KST dreht Agony und stürmt mit dem Stinger auf dreißig
Nanoblack startete explosiv, doch KST übernahm mit dem Stinger die Kontrolle, überstand Doskoks Comeback und schloss bei dreißig ab.
DM-Agony3-SE begann ohne jede Höflichkeit. Nach nur acht Sekunden schickte Nanoblack KST mit dem Enforcer zu Boden und holte First Blood, danach folgten Walldodge bei Sekunde 14 und Doskok bei Sekunde 28. KST sammelte in der ersten Minute eher Treffer als Punkte: Walldodge erwischte ihn zweimal mit der Flak Cannon, während der frühe Spitzenreiter seinen Vorsprung ausbaute. Die Wende begann nach 72 Sekunden. KST brachte endlich den Stinger auf Touren, erledigte Doskok und Nanoblack innerhalb von zwei Sekunden für einen Double Kill und startete eine Serie, die den Charakter des Matches vollständig veränderte. Aus dem chaotischen Auftakt wurde zunehmend die Frage, ob jemand KST stoppen konnte, bevor er Tempo und Tabelle zugleich kontrollierte.
Nanoblacks Sprint, KST schlägt zurück
Nanoblack kontrollierte die ersten Minuten. Drei schnelle Kills brachten ihn 3:0 in Führung, später stand es 5:2, während er Stinger, Shock Rifle und Rocket Launcher mischte. Ab Sekunde 72 antwortete KST jedoch mit genau dem Spiel, das Agony bestraft, wenn der Gegner zögert: kurze Rotationen, schnelle Kontakte und der Stinger auf passender Distanz. Nach dem Double Kill gegen Doskok und Nanoblack legte er Walldodge nach und fraß den Rückstand Stück für Stück auf.
Nanoblack machte sich das Leben mit einem Rocket-Launcher-Selbstmord bei Sekunde 125 schwerer und fiel auf vier Punkte zurück. Kurz darauf standen KST, Nanoblack und Walldodge alle bei vier, doch bei Sekunde 159 erledigte KST Nanoblack mit dem Stinger und führte erstmals allein. Zwei Sekunden später folgte Doskok und damit der zweite Double Kill. Die offizielle Statistik zählt nur einen Führungswechsel; genau der Übergang von Nanoblack zu KST wurde zur Achse des gesamten Matches.
Elf ohne Antwort und ein Redeemer aus der Ferne
KSTs wichtigste Phase dauerte von Sekunde 72 bis 368: elf Kills ohne eigenen Tod. Der Stinger lieferte den Großteil dieser Serie, dazu kamen Link Gun, Rocket Launcher und der spektakulärste Moment des Abends. Bei Sekunde 310 traf er Doskok mit dem Redeemer aus 52,1 Metern — der längste Kill des Matches und ein Treffer, bei dem die Rakete beinahe ein Reiseticket gebraucht hätte.
Die Serie endete erst bei Sekunde 368, als Walldodge KST mit der Link Gun erwischte. Ein Einbruch folgte daraus nicht. KST blieb vorn, während das Feld enger wurde: Doskok kam mit der Flak Cannon in Fahrt, Walldodge sammelte vor allem mit der Link Gun Punkte und Nanoblack blieb dank Raketen in Reichweite. Kemper stieg später ein, begann aber mit Enforcer und Link Gun sofort, den Gegnern Punkte und Lebensenergie abzunehmen.
Doskok drückt, das Feld rückt zusammen
Die Mitte des Matches war für KST besonders gefährlich, weil er nun nicht mehr nur einen Verfolger hatte. Doskok arbeitete sich über die Flak Cannon direkt in den Kampf um Platz eins, Nanoblack blieb in Schlagdistanz und Walldodge setzte eigene kurze Serien. Um Sekunde 867 glich Doskok KST zum 21:21 aus. KST antwortete bei 886 mit einem Kill gegen Doskok, doch bei 899 stellte Doskok erneut auf 22:22. Der frühere Vorsprung war damit keine Versicherung mehr und jeder weitere Frag bekam das Gewicht eines kleinen Finales.
Die 10. Minute war mit neun Kills die hektischste; auch die 13., 14. und 19. Minute kamen auf neun. Die längste Ruhephase dauerte nach Zeit 100 nur 32 Sekunden, also blieb kaum Luft zum Durchatmen. Doskok sammelte außerdem 12 direkte Revenge Kills, den Bestwert des Matches, KST kam auf 11. Ihr Druck zeigte sich deshalb nicht nur im Punktestand, sondern auch darin, wie schnell beide Gegentreffer beantworten konnten.
Bio Rifle, Nerven und der letzte Schritt
KST stabilisierte die Schlussphase mit der Bio Rifle. Bei Sekunde 937 erledigte er Nanoblack zum 23:21; zwanzig Sekunden später glich Doskok auf 23:23 aus, doch KST antwortete schon bei 959 mit der Bio Rifle gegen Doskok zum 24:23. Nanoblack traf KST danach noch zweimal und blieb im Rennen, aber sein eigener Bio-Rifle-Selbstmord bei Sekunde 969 kostete ihn genau in dem Moment einen Punkt, als sich die Spitze auseinanderzuziehen begann.
Ab 24 Punkten gab KST die Führung nicht mehr ab. Die Bio Rifle brachte weitere Kills gegen Nanoblack und Doskok, danach übernahmen Enforcer und Stinger. Bei 1093 und 1106 Sekunden erledigte er Kemper mit dem Stinger und kam auf 29. Nanoblack verkürzte noch mit einer Rakete und tötete Doskok bei 1125 für seinen Endstand von 26. Das letzte Wort gehörte KST: Bei Sekunde 1128 traf er Kemper mit einem Shock Combo und beendete den Deathmatch exakt beim Ziel von 30 Punkten.
Match-Momente
- Nanoblack holte bei Sekunde 8 mit dem Enforcer gegen KST First Blood.
- KST startete bei Sekunde 72 eine Serie von 11 Kills, die Walldodge erst bei 368 beendete.
- KST traf Doskok mit einem Redeemer aus 52,1 Metern, dem längsten Kill des Matches.
- Doskok glich KST im letzten Drittel mehrfach aus, zuletzt zum 23:23.
- Die hektischsten Minuten brachten jeweils neun Kills; die längste Pause dauerte nur 32 Sekunden.
- KST erzielte bei Sekunde 1128 mit einem Shock Combo gegen Kemper den 30. und entscheidenden Punkt.
Das Endergebnis 30:26:24:20:18 wirkt für KST komfortabler, als es das Match tatsächlich war. Der Sieger überstand Nanoblacks Raketenstart, baute eine Serie von elf Kills auf und hielt danach zwei späte Gleichstände durch Doskok aus. Er gewann weder mit dem meisten verursachten Schaden — Doskok kam auf 5617 — noch mit den wenigsten Toden, wo Kemper herausragte. Entscheidend war, die richtigen Momente in Punkte umzuwandeln. KST beendete das Match mit 32 Kills, zwei Selbstmorden und exakt 30 Punkten; der letzte Shock Combo unterstrich nur, dass auf Agony diesmal Tempo, Reichweite und Nervenstärke die beste Mischung waren.
Punkteverlauf
Punkteverlauf aller Spieler im Match, Kill für Kill. Sich kreuzende Linien sind Führungswechsel. Spielerpunkte im Zeitverlauf — Name in der Legende klicken zum Ein-/Ausblenden, Ziehen zoomt. Vertikale Linien markieren Führungswechsel.
Nanoblack führte ab First Blood und baute früh einen Vorsprung auf, doch sein Selbstmord und KSTs lange Serie kippten die Spitze. Doskok glich KST im letzten Drittel noch mehrfach aus, aber ab 24:23 gab KST die Führung nicht mehr her.
Match-Tempo
Kills in jeder Minute dieses Matches. Die Spitzen sind die wildesten Momente.
Die 10. Minute war mit 9 Kills die hektischste; auch die 13., 14. und 19. Minute kamen auf 9. Die längste Pause dauerte nach Zeit 100 nur 32 Sekunden, daher blieb das Tempo fast durchgehend hoch.
Kill-Distanzen
Kills dieses Matches nach Distanz zwischen Schütze und Opfer in 5-Meter-Schritten. Zeigt, ob auf Tuchfühlung oder auf Distanz gekämpft wurde.
Wer wann tötete
Heatmap der Spieler-Kills pro Match-Minute. Dunklere Zelle heißt mehr Kills in dieser Minute.
Nanoblack dominierte den Start, KST die lange Phase ab Sekunde 72, und Doskok übte in der späteren Mittelphase den stärksten Druck aus. Die letzten Minuten gehörten wieder KST, der seinen Vorsprung bis auf 30 Punkte verwertete.
| # | Spieler | Punkte | Kills | Tode | Selbstm. | Eff | HS | Dmg+ | Dmg− | Serie | Multi | Lieblingswaffe | Assists | Ping | km | Items | TTK | Distanz | Luft | Rücken | Zeit | Ø Leben |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 30 | 32 | 24 | 2 | 57% | 0 | 4154 | 4525 | 11 | Double Kill | Stinger | 4 | 55 | 6,6 | 16 | 26,48 s | ~14 m | 81 | 13 | 18:49 | 0:45 | |
| 2 | B Nanoblack | 26 | 29 | 29 | 3 | 50% | 0 | 4702 | 5033 | 5 | Double Kill | Rocket Launcher | 10 | — | 5,6 | 15 | 18,97 s | ~11 m | 82 | 34 | 18:49 | 0:37 |
| 3 | B Doskok | 24 | 25 | 31 | 1 | 45% | 0 | 5617 | 5400 | 7 | Double Kill | Flak Cannon | 15 | — | 5,6 | 13 | 28,12 s | ~12 m | 89 | 34 | 18:49 | 0:35 |
| 4 | B Walldodge | 20 | 21 | 33 | 1 | 39% | 0 | 4116 | 5305 | 4 | Double Kill | Link Gun | 12 | — | 5,6 | 10 | 33,36 s | ~10 m | 148 | 31 | 18:49 | 0:33 |
| 5 | B Kemper | 18 | 18 | 15 | 0 | 55% | 0 | 3240 | 2858 | 4 | Enforcer | 8 | — | 3,7 | 8 | 32,10 s | ~12 m | 76 | 15 | 12:42 | 0:47 |
Waffenökonomie
| Waffe | Treffer | Dmg | Dmg / Treffer | Zeit in der Hand |
|---|---|---|---|---|
| Enforcer | 197 | 3 940 | 20,0 | 19:50 |
| Stinger | 283 | 4 490 | 15,9 | 18:04 |
| Rocket Launcher | 68 | 3 395 | 49,9 | 16:12 |
| Shock Rifle | 48 | 2 676 | 55,8 | 9:46 |
| Link Gun | 373 | 2 441 | 6,5 | 9:08 |
| Bio Rifle | 45 | 1 559 | 34,6 | 7:28 |
| Flak Cannon | 122 | 2 814 | 23,1 | 4:56 |
| Impact Hammer | 0 | 0 | — | 0:26 |
| Redeemer | 5 | 439 | 87,8 | 0:26 |
| Sniper Rifle | 1 | 70 | 70,0 | 0:16 |
Waffeneffizienz aus der Telemetrie: präzise Treffer, verursachter Schaden und die Zeit, die die Spieler jede Waffe wirklich hielten. Die Säulen zeigen den Zeitanteil jedes Spielers mit den Waffen.
Kill-Karte (Draufsicht)
Draufsicht mit Punkten an den Todesorten — die hellgraue Schicht ist der Kartenumriss aus den Kills aller bisherigen Matches auf dieser Karte. Häufungen zeigen, wo am härtesten gekämpft wurde. Jeder Punkt ist ein Todesort — Häufungen zeigen, wo am meisten gestorben wurde. Name in der Legende klicken für die Kills eines Spielers.
Die meisten Kämpfe fanden auf kurzer bis mittlerer Distanz statt, doch KST hatte mit 17,0 m die höchste durchschnittliche Killdistanz. Der Ausreißer war sein Redeemer-Kill gegen Doskok aus 52,1 m bei Sekunde 310.
Kill-Dichte (Heatmap)
Dieselbe Karte als Raster — die dunkelsten Zonen hatten die meisten Kills. Die Hotspots der Arena.