Match-Verlauf — Match-Detail
größter Overkill: Nanoblack (98 dmg) · Kills in der Luft: 24 · mutigster Kill: hemeroid (6 HP)
Match-Fazit: Entscheidend waren die Sekunden 936 bis 939: KST glich bei 21 aus und Nanoblack verlor sofort einen Punkt durch einen Suizid. KST nutzte danach saubereres Scoring ohne Selbstkills und mehr effektive Reichweite zum 30:24.
Menschen vs. Bots
Der Krieg der Lager: wie viele Kills in jede Richtung zwischen Menschen und Bots fielen. Verrät, wer den Krieg der Spezies wirklich gewonnen hat. bester Mensch KST (30 Kills) vs. bester Bot Nanoblack (27 Kills).
MVP ist KST für den 30:24-Sieg und null Suizide. Nanoblack gewinnt die Serien- und Revanche-Wertung, hemeroid den Distanzpreis und Comboholic Anerkennung für das Ende von Nanoblacks Siebener-Serie.
KST dreht spät gegen Nanoblack auf Agony3-SE mächtig auf
Zerker traf zuerst, Nanoblack beherrschte die Mitte, doch KST sparte sich seine sauberste Phase für das Finale auf.
DM-Agony3-SE begann ohne jede Aufwärmphase. Nach nur zwölf Sekunden erledigte Zerker KST mit dem Enforcer und holte First Blood; wenig deutete darauf hin, dass KST später gewinnen würde. Zerker und Nanoblack sammelten die frühen Punkte, Comboholic mischte sich in kurze Nahkämpfe ein, und KST brauchte Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Das Tempo kam in Wellen: kurze Ruhephasen wechselten mit plötzlichen Frag-Serien. Aus diesem Lärm entstanden zwei zentrale Geschichten. Nanoblack lieferte den explosivsten Mittelteil des Matches, während KST eine langsamere, stabilere Aufholjagd aufbaute, die mit näher rückendem Fraglimit immer wertvoller wurde.
Zerker startet schnell, Nanoblack erhöht den Druck
Zerker setzte nach dem First Blood stark nach. Bei 101 Sekunden stand er auf drei Punkten und drei Sekunden später vollendete er mit der Shock Rifle gegen Comboholic einen Double Kill. Bis 135 Sekunden hatte er sechs Punkte und lag weiterhin vor Nanoblack und KST. KST punktete erstmals bei 93 Sekunden, arbeitete sich danach aber mit dem Stinger in die Verfolgung.
Ab 196 Sekunden startete Nanoblack die prägendste Serie der ersten Hälfte. Enforcer, Bio Rifle und Flak Cannon brachten einen Kill nach dem anderen; bei 250 und 252 Sekunden nahm er Comboholic und KST heraus, wobei der zweite Frag den Double Kill und Punkt neun brachte. Die Serie wuchs auf sieben Kills und endete erst bei 312 Sekunden durch Comboholics Flak Cannon.
Neun Kills in einer Minute und ein engeres Rennen
Die vierte Minute war laut den berechneten Daten mit neun Kills die hektischste. Zerker, Nanoblack und KST tauschten Treffer in kurzer Folge aus, meist mit Flak Cannon, Stinger und Enforcer. KST kam näher: Bei 510 Sekunden brachte ihm ein Rocket-Launcher-Kill gegen Nanoblack Punkt 13 und vorübergehend den Gleichstand. Neun Sekunden später antwortete Nanoblack gegen Zerker und ging wieder vor.
Nach 447 Sekunden folgte die längste Pause: 43 Sekunden ohne Kill. KST beendete sie bei 490 mit einer Rakete auf Comboholic aus 37,5 Metern. Es war nicht der Distanzrekord, zeigte aber den Stilunterschied. KSTs durchschnittliche Kill-Distanz lag bei 14,4 Metern, Nanoblacks nur bei 9,9 Metern.
Nanoblack erreicht zwanzig, späte Spieler verändern alles
Bei 705 Sekunden traf Nanoblack KST mit einem Shock Combo und erreichte 20 Punkte, während KST bei 15 blieb. Das wirkte wie der entscheidende Abstand. Dann wurden Jano und später hemeroid wichtige Faktoren. Jano brachte Rocket Launcher, Redeemer und einige selbstverschuldete Rückschläge, nahm aber zugleich den Führenden Punkte ab. Zerker beendete seinen Einsatz mit 18 Punkten, Comboholic war zuvor schon mit neun ausgeschieden.
KST blieb ruhig. Mit Stinger und Enforcer erreichte er bei 905 Sekunden Punkt 20. Bei 936 tötete er hemeroid und zog mit Nanoblack bei 21 gleich. Drei Sekunden später kam der Wendepunkt: Nanoblack tötete sich mit dem eigenen Redeemer und fiel auf 20. Bei offiziell nur zwei Führungswechseln war das enorm wichtig — KST übernahm und gab Platz eins nicht mehr ab.
KST setzt sich ab, hemeroid trifft aus Rekorddistanz
Nach der Führung legte KST sofort nach und stand bis 982 Sekunden bei 25. hemeroid setzte dennoch ein Ausrufezeichen: Bei 1047 Sekunden traf er KST mit der Shock Rifle aus 37,7 Metern, dem längsten Kill des Matches. Weitere Frags folgten und zeigten, wie stark ein später Einstieg den Rhythmus verändern konnte.
KST antwortete mit zwei Flak-Kills und erledigte Nanoblack bei 1071 Sekunden mit dem Enforcer zum 28:22. Nanoblack kämpfte sich mit Stinger, Redeemer und Bio Rifle noch auf 25 zurück. Doch bei 1180 Sekunden kostete ihn ein weiterer Selbstkill mit der Flak Cannon wieder einen Punkt und er fiel auf 24. Vier Sekunden später traf KST hemeroid mit einer Rakete aus 34,3 Metern und machte Punkt 30 perfekt.
Entscheidend waren Stabilität, Distanz und weniger Fehler
Nanoblack war explosiver: sieben Kills in Serie, ein Double Kill und zehn sofortige Revanche-Kills, Bestwert im Feld. Gleichzeitig hatte er drei Suizide. KST schaffte keinen Multikill und maximal vier Kills in Serie, verlor aber keinen Punkt durch einen Selbstkill und sammelte 28 Items.
Die Waffen erzählen dieselbe Geschichte. Die Flak Cannon war mit 23 Kills insgesamt tödlichste Waffe, KST setzte jedoch vor allem auf elf Stinger- und zehn Enforcer-Kills. Nanoblack suchte häufiger kurze Duelle mit Flak und Bio Rifle. KST agierte aus größerer Distanz, passte sich besser an die späte Veränderung des Feldes an und spielte das Finale mit weniger Risiko.
Match-Momente
- Zerker holte bei 12 Sekunden mit dem Enforcer gegen KST First Blood.
- Nanoblack hatte die längste Serie: sieben Kills von 196 bis 312 Sekunden.
- Die vierte Minute brachte neun Kills und damit den höchsten Minutenwert.
- KST glich bei 936 Sekunden zum 21:21 aus und übernahm nach Nanoblacks Suizid die Führung.
- hemeroid erzielte den längsten Kill: Shock Rifle gegen KST aus 37,7 Metern.
- KST beendete das Match bei 1184 Sekunden mit dem Rocket Launcher gegen hemeroid zum 30:24.
Das Ende passte zur letzten Matchphase: KST verwaltete seinen Vorsprung ohne unnötiges Risiko und brachte ihn bis zum Fraglimit. Nanoblack hatte mit seiner Siebener-Serie den größten individuellen Ausbruch des Abends, doch drei Suizide kosteten genau jene Punkte, die im engen Finale fehlten. KST überstand 30 Tode ohne eigenen Punktverlust, kam mit dem zusätzlichen Verkehr durch Jano und hemeroid besser zurecht und besiegelte das 30:24 mit einer letzten Rakete. Agony3 belohnte damit nicht den lautesten Starter, sondern den verlässlichsten Finisher.
Punkteverlauf
Punkteverlauf aller Spieler im Match, Kill für Kill. Sich kreuzende Linien sind Führungswechsel. Spielerpunkte im Zeitverlauf — Name in der Legende klicken zum Ein-/Ausblenden, Ziehen zoomt. Vertikale Linien markieren Führungswechsel.
Die Score-Kurve zeigt Zerkers frühe Führung, Nanoblacks lange Kontrolle in der Mitte und KSTs stetige Aufholjagd. Entscheidend waren die Sekunden 936 bis 939: KST glich bei 21 aus, Nanoblack fiel durch den eigenen Suizid auf 20 und KST baute danach die Führung aus.
Match-Tempo
Kills in jeder Minute dieses Matches. Die Spitzen sind die wildesten Momente.
Das Tempo schwankte zwischen drei und neun Kills pro Minute; die vierte Minute war mit neun am hektischsten. Die längste Pause dauerte nach Sekunde 447 genau 43 Sekunden, bis KST bei 490 wieder traf.
Kill-Distanzen
Kills dieses Matches nach Distanz zwischen Schütze und Opfer in 5-Meter-Schritten. Zeigt, ob auf Tuchfühlung oder auf Distanz gekämpft wurde.
Wer wann tötete
Heatmap der Spieler-Kills pro Match-Minute. Dunklere Zelle heißt mehr Kills in dieser Minute.
Der Start gehörte Zerker, die Mitte Nanoblack mit seiner Siebener-Serie. Das letzte Drittel kontrollierte KST, während Jano und hemeroid durch ihre späten Einsätze Ziele und Rhythmus durcheinanderbrachten.
| # | Spieler | Punkte | Kills | Tode | Selbstm. | Eff | HS | Dmg+ | Dmg− | Serie | Multi | Lieblingswaffe | Assists | Ping | km | Items | TTK | Distanz | Luft | Rücken | Zeit | Ø Leben |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 30 | 30 | 30 | 0 | 50% | 0 | 5335 | 5783 | 4 | Stinger | 12 | 56 | 7,4 | 28 | 16,24 s | ~13 m | 94 | 22 | 19:45 | 0:38 | ||
| 2 | B Nanoblack | 24 | 27 | 29 | 3 | 48% | 0 | 5529 | 5065 | 7 | Double Kill | Flak Cannon | 8 | — | 6,1 | 9 | 19,13 s | ~11 m | 96 | 28 | 19:45 | 0:39 |
| 3 | 11 | 12 | 10 | 1 | 55% | 0 | 1628 | 1523 | 4 | Bio Rifle | 2 | 33 | 2,3 | 2 | 8,41 s | ~12 m | 24 | 8 | 6:01 | 0:32 | ||
| 4 | 9 | 13 | 18 | 4 | 42% | 0 | 3018 | 3048 | 3 | Double Kill | Rocket Launcher | 6 | 32 | 2,8 | 14 | 18,24 s | ~12 m | 17 | 4 | 8:10 | 0:25 | |
| 5 | B Zerkergegangen | 18 | 21 | 17 | 3 | 55% | 0 | 3291 | 3181 | 4 | Double Kill | Flak Cannon | 4 | — | 4,7 | 10 | 19,26 s | ~10 m | 76 | 11 | 13:45 | 0:45 |
| 6 | B Comboholicgegangen | 9 | 11 | 23 | 2 | 32% | 0 | 2021 | 3647 | 3 | Flak Cannon | 9 | — | 3,3 | 7 | 21,20 s | ~12 m | 31 | 5 | 11:41 | 0:29 |
Waffenökonomie
| Waffe | Treffer | Dmg | Dmg / Treffer | Zeit in der Hand |
|---|---|---|---|---|
| Enforcer | 162 | 3 240 | 20,0 | 18:34 |
| Stinger | 338 | 4 948 | 14,6 | 16:58 |
| Rocket Launcher | 87 | 4 513 | 51,9 | 14:30 |
| Shock Rifle | 33 | 1 746 | 52,9 | 10:34 |
| Bio Rifle | 63 | 1 827 | 29,0 | 8:30 |
| Flak Cannon | 139 | 2 978 | 21,4 | 7:30 |
| Link Gun | 65 | 429 | 6,6 | 2:48 |
| Sniper Rifle | 5 | 420 | 84,0 | 1:36 |
| Redeemer | 8 | 679 | 84,9 | 0:58 |
| Impact Hammer | 1 | 42 | 42,0 | 0:14 |
Waffeneffizienz aus der Telemetrie: präzise Treffer, verursachter Schaden und die Zeit, die die Spieler jede Waffe wirklich hielten. Die Säulen zeigen den Zeitanteil jedes Spielers mit den Waffen.
Kill-Karte (Draufsicht)
Draufsicht mit Punkten an den Todesorten — die hellgraue Schicht ist der Kartenumriss aus den Kills aller bisherigen Matches auf dieser Karte. Häufungen zeigen, wo am härtesten gekämpft wurde. Jeder Punkt ist ein Todesort — Häufungen zeigen, wo am meisten gestorben wurde. Name in der Legende klicken für die Kills eines Spielers.
Die meisten Kämpfe lagen auf kurzer bis mittlerer Distanz, doch KST und hemeroid nutzten auch längere Linien. Rekord war hemeroids Shock-Rifle-Kill gegen KST aus 37,7 Metern bei 1047 Sekunden.
Kill-Dichte (Heatmap)
Dieselbe Karte als Raster — die dunkelsten Zonen hatten die meisten Kills. Die Hotspots der Arena.