Match-Verlauf — Match-Detail
größter Overkill: Prestrelka (191 dmg) · Kills in der Luft: 24 · mutigster Kill: KST (1 HP)
Match-Fazit: KST siegte 30:25 gegen Flakos, weil er ab der zehnten Minute das Tempo erhöhte und elf Shock-Combo-Kills erzielte. Flakos verlor trotz 28 Abschüssen drei Punkte durch Suizide, KST keinen.
Menschen vs. Bots
Der Krieg der Lager: wie viele Kills in jede Richtung zwischen Menschen und Bots fielen. Verrät, wer den Krieg der Spezies wirklich gewonnen hat. bester Mensch KST (30 Kills) vs. bester Bot Flakos (28 Kills).
MVP wird KST mit dreißig Punkten, neun direkten Revanchen und seinem Endspurt. Kemper erhält die Auszeichnung für fünf Kills am Stück, Prestrelka für First Blood und Spawnak für die größte Entfernung. Flakos bekam noch einen Double Kill, aber keinen Sieg.
KST erobert Agony2 mit einem furiosen späten Endspurt
KST stieg spät in die Jagd ein und dominierte schließlich den entscheidenden Abschnitt.
DM-Agony2 bot in fünfzehn Minuten und zweiundzwanzig Sekunden fast zwei unterschiedliche Wettkämpfe. Zunächst stritten Prestrelka, Flakos und Kemper um die Führung, während KST noch keinen einzigen Abschuss verbuchen konnte. Später verwandelte sich das Normal Deathmatch in eine bemerkenswerte Aufholjagd mit Shock Rifle, Shock Combo und einem beinahe unwiderstehlichen Schlussspurt. Fünf Gegner spielten bis zum Zielwert von dreißig Punkten. Am Ende gewann KST mit 30, gefolgt von Flakos mit 25, Kemper mit 21 sowie Prestrelka und Spawnak mit jeweils 19. Die nackten Zahlen erzählen jedoch nicht, wie mühsam dieser Sieg entstand. Dreimal wechselte die Führung. Der Sieger dominierte keineswegs vom ersten Augenblick an; er musste erst einen beträchtlichen Rückstand aufholen. Genau daraus entstand die Spannung dieses Gefechts.
Erstes Blut nach fünf Sekunden
Schon bei 0:05 traf Prestrelka Flakos mit dem Shock Rifle aus nur 3,3 Metern: First Blood. Flakos revanchierte sich bei 0:23 mit einem Raketenwerfer. Prestrelka konterte bei 0:54 mit der Link Gun und punktete zweimal mit der Flak Cannon, verlor jedoch bei 2:12 durch einen eigenen Shock-Rifle-Treffer einen Punkt. Kemper eröffnete sein Konto mit dem Stinger; Flakos zeigte ein Shock Combo gegen Spawnak. Nur KST blieb zunächst ohne Treffer.
Bei 3:45 wurde KST selbst von Spawnak mit der Flak Cannon erledigt, immer noch ohne einen eigenen Punkt. Flakos erreichte bis 4:13 sieben Punkte, verschenkte aber durch einen Raketenwerfer-Suizid bei 2:48 einen Zähler. Nach dem Abschuss bei 1:57 verstrichen 43 Sekunden bis zum nächsten Kill, die längste Pause des Spiels. Für einen solchen Kampf war das schon fast eine Ruhepause mit Überlänge.
Kempers Serie und der verspätete Herausforderer
Kemper legte zwischen 2:54 und 5:49 fünf aufeinanderfolgende Kills hin, die längste Serie der gesamten Partie. Mit wechselnden Waffen stoppte er auch Flakos mehrfach. Ausgerechnet KST beendete diese Serie bei 5:49 mit dem Bio Rifle. Seinen allerersten Kill hatte KST erst bei 5:11 erzielt, ebenfalls mit dem Bio Rifle gegen Prestrelka; bei 5:31 folgte Flakos. Von einer Favoritenrolle war er zu diesem Zeitpunkt weit entfernt, aber die Aufholjagd hatte begonnen.
Flakos erreichte bei 7:15 mit dem Stinger seinen zehnten Punkt, Kemper zog bei 7:32 nach. KST stand erst bei sieben. Doch bei 8:33 erwischte er Spawnak mit einem Shock Combo, zwei Sekunden später Flakos mit dem Shock Rifle: Double Kill. Bei 8:50 fiel Kemper dem Stinger zum Opfer. Prestrelka unterbrach KST kurz darauf. Trotzdem war aus dem stillen Nachzügler nun ein direkter Verfolger geworden, und die Rangfolge geriet sichtbar in Bewegung.
Eine Wende unter Hochspannung
Prestrelka stellte seine Gefährlichkeit bei 9:14 erneut unter Beweis und traf KST mit dem Shock Rifle. Flakos eliminierte Prestrelka bei 9:23 mit dem Stinger. Dann begann die entscheidende Phase für KST: Shock Combo gegen Flakos bei 9:58, Shock Rifle gegen Spawnak bei 10:04 und Shock Combo gegen Kemper bei 10:11. Drei Kills innerhalb von dreizehn Sekunden brachten ihn von zwölf auf fünfzehn Punkte. Die bislang unwahrscheinliche Wende wurde greifbar.
Flakos hielt mit Distanztreffern dagegen: bei 10:35 traf er KST aus 29,9 Metern, bei 10:54 sogar aus 36,7 Metern, jeweils mit dem Shock Rifle. KST antwortete jedoch Kemper bei 10:44 mit einem Shock Combo und Flakos bei 11:10 mit einer Rakete. Damit stand es in ihrem Punktvergleich 17:15 für KST. Insgesamt verzeichnet der Datensatz drei Führungswechsel. Entscheidend war jetzt weniger der einzelne Überraschungstreffer als die Fähigkeit, über mehrere Begegnungen hinweg Druck zu erzeugen.
Das Finale unter Dauerfeuer
KST erreichte bei 12:29 seinen zwanzigsten Punkt durch einen Stinger-Treffer gegen Spawnak. Flakos schaffte seinen zwanzigsten bei 12:58 und traf KST kurz danach. Doch bei 13:26 schaltete KST Flakos mit dem Shock Rifle aus 36,1 Metern aus, bei 13:39 Kemper und bei 13:46 wieder Flakos mit einem Shock Combo. Aus dem engen Duell war ein Zwischenstand von 25:21 geworden. Bei 13:59 erwischte KST zusätzlich Spawnak.
Die fünfzehnte Minute brachte laut Berechnung dreizehn Kills und war damit die turbulenteste. Kemper kam mit seiner Link Gun noch auf zwanzig Punkte. Flakos sicherte sich bei 14:49 einen Double Kill und Punkt fünfundzwanzig. KST schaltete ihn jedoch bei 14:59 sowie 15:19 mit Shock Combos aus. Den dreißigsten und letzten Punkt holte er bei 15:22 erneut per Shock Combo gegen Kemper, samt Double-Kill-Meldung. Damit endete ein Spiel, dessen erste Hälfte den Sieger kaum hatte erahnen lassen.
Match-Momente
- Prestrelka erzielte First Blood gegen Flakos schon bei 0:05.
- Kempers Serie von fünf Kills endete durch KST bei 5:49.
- KST musste bis 5:11 auf seinen ersten Kill warten.
- Bei 8:35 feierte KST einen Double Kill gegen Flakos.
- Spawnak traf KST mit dem Stinger aus 38,8 Metern.
- Die fünfzehnte Minute lieferte dreizehn Kills.
- KST beendete das Spiel bei 15:22 mit einem Shock Combo gegen Kemper.
KST gewann mit dreißig Kills, zwanzig Toden und keinem einzigen Suizid. Flakos hatte zwar achtundzwanzig Kills erzielt, aber drei Selbsttötungen reduzierten sein Ergebnis auf fünfundzwanzig Punkte. Kemper belegte mit einundzwanzig den dritten Platz und nahm die längste Killserie mit. Prestrelka und Spawnak landeten bei neunzehn. KST führte auch die Wertung der sofortigen Revanchen mit neun an und überlebte pro Leben durchschnittlich 43 Sekunden, ebenso lange wie Kemper. First Blood, der weiteste Treffer und die längste Serie gehörten anderen. Aber wer das entscheidende Ende kontrolliert, bekommt die wichtigste Auszeichnung. Auf DM-Agony2 hieß dieser Spieler KST.
Punkteverlauf
Punkteverlauf aller Spieler im Match, Kill für Kill. Sich kreuzende Linien sind Führungswechsel. Spielerpunkte im Zeitverlauf — Name in der Legende klicken zum Ein-/Ausblenden, Ziehen zoomt. Vertikale Linien markieren Führungswechsel.
KST erzielte seinen ersten Punkt erst bei 5:11, steigerte sich aber nach der zehnten Minute deutlich. Dreimal wechselte die Führung; von 25:21 bis 30:25 kontrollierte KST die Schlussphase.
Match-Tempo
Kills in jeder Minute dieses Matches. Die Spitzen sind die wildesten Momente.
Laut Berechnung war Minute fünfzehn mit dreizehn Kills am hektischsten, vor Minute acht mit zwölf. Die längste Pause dauerte 43 Sekunden nach dem Abschuss bei 1:57.
Kill-Distanzen
Kills dieses Matches nach Distanz zwischen Schütze und Opfer in 5-Meter-Schritten. Zeigt, ob auf Tuchfühlung oder auf Distanz gekämpft wurde.
Wer wann tötete
Heatmap der Spieler-Kills pro Match-Minute. Dunklere Zelle heißt mehr Kills in dieser Minute.
Prestrelka und Flakos prägten den Start, Kemper setzte mit fünf Kills am Stück Akzente. Später dominierte KST, während Flakos und Kemper bis zum Schluss gefährlich blieben.
| # | Spieler | Punkte | Kills | Tode | Selbstm. | Eff | HS | Dmg+ | Dmg− | Serie | Multi | Lieblingswaffe | Assists | Ping | km | Items | TTK | Distanz | Luft | Rücken | Zeit | Ø Leben |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 30 | 30 | 20 | 0 | 60% | 0 | 4519 | 4189 | 4 | Double Kill | Shock Rifle | 7 | 58 | 3,7 | 12 | 21,33 s | ~13 m | 43 | 6 | 15:22 | 0:43 | |
| 2 | B Flakos | 25 | 28 | 29 | 3 | 49% | 0 | 4456 | 4485 | 4 | Double Kill | Shock Rifle | 7 | — | 3,9 | 7 | 13,75 s | ~12 m | 37 | 13 | 15:22 | 0:30 |
| 3 | B Kemper | 21 | 22 | 20 | 1 | 52% | 0 | 3551 | 3401 | 5 | Link Gun | 10 | — | 3,7 | 7 | 9,54 s | ~11 m | 76 | 32 | 15:22 | 0:43 | |
| 4 | B Prestrelka | 19 | 22 | 30 | 3 | 42% | 0 | 4431 | 4591 | 4 | Shock Rifle | 10 | — | 3,8 | 7 | 12,44 s | ~10 m | 57 | 37 | 15:22 | 0:29 | |
| 5 | B Spawnak | 19 | 20 | 31 | 1 | 39% | 0 | 2992 | 4633 | 3 | Flak Cannon | 10 | — | 3,5 | 4 | 11,45 s | ~10 m | 65 | 27 | 14:25 | 0:27 |
Waffenökonomie
| Waffe | Treffer | Dmg | Dmg / Treffer | Zeit in der Hand |
|---|---|---|---|---|
| Shock Rifle | 130 | 7 267 | 55,9 | 18:42 |
| Stinger | 231 | 3 858 | 16,7 | 14:28 |
| Enforcer | 64 | 1 280 | 20,0 | 12:02 |
| Rocket Launcher | 57 | 3 190 | 56,0 | 10:30 |
| Link Gun | 186 | 1 366 | 7,3 | 7:04 |
| Flak Cannon | 91 | 1 934 | 21,3 | 6:14 |
| Bio Rifle | 17 | 840 | 49,4 | 3:10 |
| Sniper Rifle | 3 | 210 | 70,0 | 1:08 |
| Impact Hammer | 0 | 0 | — | 0:32 |
Waffeneffizienz aus der Telemetrie: präzise Treffer, verursachter Schaden und die Zeit, die die Spieler jede Waffe wirklich hielten. Die Säulen zeigen den Zeitanteil jedes Spielers mit den Waffen.
Kill-Karte (Draufsicht)
Draufsicht mit Punkten an den Todesorten — die hellgraue Schicht ist der Kartenumriss aus den Kills aller bisherigen Matches auf dieser Karte. Häufungen zeigen, wo am härtesten gekämpft wurde. Jeder Punkt ist ein Todesort — Häufungen zeigen, wo am meisten gestorben wurde. Name in der Legende klicken für die Kills eines Spielers.
Da Positionskoordinaten fehlen, sind konkrete Kill-Cluster nicht nachweisbar; die durchschnittliche Distanz betrug bei Flakos 14,9 m und bei KST 14,6 m. Spawnak erzielte mit einem Stinger-Treffer gegen KST über 38,8 m den weitesten Kill, unter der 50-m-Schwelle.
Kill-Dichte (Heatmap)
Dieselbe Karte als Raster — die dunkelsten Zonen hatten die meisten Kills. Die Hotspots der Arena.